Forschungsumfeld

Im Kanton Aargau ist der Anteil der Arbeitnehmenden im Bereich Forschung und Entwicklung ausserordentlich hoch – nämlich doppelt so gross wie im Schweizer Durchschnitt. Rund ums Sisslerfeld finden Sie das spezialisierte Life Sciences Know-how für Ihr Business – von der Grundlagenforschung bis zu praktischem Wissen und Innovations-Support.

Das renommierte Paul Scherrer Institut PSI,  der Park innovaare, die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und das Hightech Zentrum Aargau bieten Ihnen eine unerreichbare Breite an Wissen. Sie profitieren von einzigartigen Forschungsanlagen, einem internationalen Forschungs-Netzwerk und interessanten Fördermöglichkeiten.

Das Paul Scherrer Institut PSI ist das grösste Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die drei Themenschwerpunkte Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit. Das PSI entwickelt, baut und betreibt komplexe Grossforschungsanlagen. Jährlich kommen mehr als 2'500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Schweiz und der ganzen Welt ans PSI, um an den einzigartigen Anlagen Experimente durchzuführen, die so woanders nicht möglich sind.

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Protonentherapie am PSI © PSI

Auf dem Gebiet Mensch und Gesundheit beschäftigen sich mehrere Forschungsgruppen am PSI mit Grundlagenfragen der Biologie und der Therapie von Krebserkrankungen. So wird die Struktur von Proteinen untersucht – hochkomplexen Biomolekülen, die für zahllose Vorgänge im Organismus verantwortlich sind. In der Protonentherapie werden direkt am PSI Patienten mit spezifischen Krebserkrankungen behandelt. Die Radiopharmazie entwickelt Medikamente gegen sehr kleine und im ganzen Körper verteilte Tumoren.

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Swiss Innovation Park innovaare © Erne AG Holzbau / Hornberger Architekten AG

Der Park innovaare ist ein Innovationszentrum direkt beim PSI. Im Park innovaare profitieren Sie vom privilegierten Zugang zur einzigartigen Forschungsinfrastruktur, vom internationalen Forschungsnetzwerk und von den hochqualifizierten Fachkräften des PSI. Der Park innovaare bietet Ihnen eine professionelle Infrastruktur, unter anderem Büros, Reinräume, Labore und Sitzungsräume.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen, die auf die Hauptstandorte Basel, Brugg-Windisch, Muttenz und Olten konzentriert sind. An der Hochschule für Life Sciences in Muttenz werden Fachleute im Schnittpunkt von Natur, Technik, Medizin und Umwelt, inmitten Europas grösster Life Science Region, ausgebildet.

Die Hochschule forscht interdisziplinär und themenbezogen in den drei Forschungsschwerpunkten:

  • Molecular Technologies: Technologien zur Synthese und Analyse von aktiven Stoffen und biologischen Systemen
  • Therapeutic Technologies: Technologien zur Entwicklung und Herstellung von pharmazeutischen und medizintechnischen Produkten mit Berücksichtigung einer umweltgerechten Fertigung
  • Umweltmanagement: Ganzheitliches Umweltmanagement zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt
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Innovationsberatung am Hightech Zentrum Aargau © Hightech Zentrum

Die Innovationsexperten am Hightech Zentrum in Brugg unterstützen alle Aargauer Unternehmen im Umsetzen von Innovationsprojekten. Sie finanzieren Machbarkeitsstudien und Marktrecherchen, klären Fragen rund um das geistige Eigentum und Fördermittel und vermitteln Kontakte zu Spezialisten an Hochschulen und in der Industrie.

Die Universität Basel ist die älteste Hochschule der Schweiz, bei der die Life Sciences den wichtigsten Schwerpunkt bilden. In diesem Forschungsbereich gehört die Universität Basel zu den ersten fünfzig Institutionen weltweit und zu den Top Ten in Europa.

Das interdisziplinäre Biozentrum ist das grösste naturwissenschaftliche Departement der Universität Basel. Der Schwerpunkt liegt in der molekularen und biomedizinischen Grundlagenforschung und Lehre. Das Biozentrum ist gut vernetzt mit Partnern aus der Industrie und nimmt national und international eine Spitzenstellung ein.

Das Swiss Nanoscience Institute (SNI) ist ein Exzellenzzentrum für Nanowissenschaften und Nanotechnologie. Am SNI werden wissenschaftliche Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschungsprojekte durchgeführt.

In enger Zusammenarbeit mit den universitären Spitälern engagieren sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Zürich in allen Bereichen der biomedizinischen Forschung. Mittels Verbundprojekten und interdisziplinärer Kooperationen fördert die Universität gezielt die Translation grundlagenwissenschaftlicher Forschungserkenntnisse zur klinischen Anwendung.

Neben ihrer umfassenden und einzigartigen naturwissenschaftlichen und technischen Forschung in Zürich und der engen Zusammenarbeit mit dem PSI unterhält die ETH seit 2007 mit dem Department of Biosystems Science and Engineering D-BSSE eine auf Life Sciences spezialisierte Abteilung in Basel. Hier bündelt die ETH ihr Know-how auf dem Gebiet der Systembiologie und synthetischen Biologie. Ausserdem leitet die ETH Zürich gemeinsam mit der Universität Basel den neuen nationalen Forschungsschwerpunkt „Molecular Systems Engineering“.